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Mein Weg zur Hundetrainerin

Eine gute Beziehung zu Hunden habe ich schon mein ganzes Leben, aber die Entscheidung professionelle und geprüfte Hundetrainerin zu werden, traf ich erst im Juli 2018.


Meine beiden Hunde Leo und Jinx haben mir die Tür in die Welt des Hundetrainings eröffnet, nicht zuletzt deshalb, weil beide Hunde so ihre ganz eigenen Baustellen haben, mit denen ich zwischenzeitlich extrem gefordert gewesen bin.


Leo, meine Australien Shepard Rüde, war zu Beginn kein ganz leichter Hund, neben den typischen Pubertätsproblemchen, die er hatte, konnte er von Beginn an nicht alleine bleiben. Er heulte und jaulte und alles Training half nichts. Da es mich sehr schmerzte zu sehen, wie sehr er leidet, las ich alles über das Thema Trennungsbedingte Störung was ich in die Finger bekommen konnte.


Ich las eine Vielzahl von Büchern über Trennungsangst, Angst im Allgemeinen, Stress und Entspannungstraining für Hunde und war von der Thematik regelrecht gefesselt. Bücher darüber, wie Hunde lernen und was eine gute Bindung ausmacht folgten. Je tiefer ich in die Materie einstieg und je mehr ich über Hunde lernte, desto mehr wollte ich wissen.


Zeitgleich hatte mein 7 Monate junger Leo das große Pech, von drei ausgewachsenen Rüden massiv attackiert zu werden und entwickelte in der Folge eine schwere Leinenaggression. Ein Problem, dem ich mit der Zeit nicht mehr gewachsen war. Ich suchte vergeblich Hilfe bei einigen Hundeschulen und in Vereinen. Die Aussagen der Trainer und die vorgeschlagenen Trainingsmethoden passten so gar nicht zu meiner Beziehung zu meinem Hund. Über Abdrängen, Anblaffen, zu Hause ignorieren und auf den Rücken schmeißen war so ziemlich alles dabei. Da all diese Dinge für mich nicht in Frage kamen, las ich also weiter und machte mich im Internet schlau.


Sehr zu meinem Bedauern, konnte ich meinem Hund aber nicht helfen. Heute weiß ich, dass ich ihn nicht richtig verstanden habe und dass der Ansatz für mein damals unbeholfenes Training schlicht der Falsche war.


Das Problem mit dem Alleine-Bleiben versuchte ich mit der Anschaffung eines zweiten Hundes zu lösen, in der Folge, dass nun zwei Hunde heulten. Zudem war unsere Jinx ein wirklich herausfordendes kleines Hundekind.


Ich habe sie aus einer sehr schlechten Kinderstube übernommen. Sie kannte nichts und hatte Angst vor allem und jedem. Die ersten Monate hat sie sich bei jedem schiefen Blick, jeder unerwarteten Bewegung und jedem unbekannten Reiz, auf den Rücken gelegt, uriniert und ist komplett eingefroren. Männer durften sich ihr keinen Zentimeter nähern. Angst und Panik war der normale emotionale Zustand meiner kleinen Bordercollie-Hündin.


Mit Jinx lernte ich nicht nur mehr über das Thema Angst bei Hunden, sondern lernte mich selbst auch von einer ganz neuen Seite kennen. Jinx musste Vertrauen lernen - ich Geduld. Ich vermag nicht zu sagen, was die größere Herausforderung war.


Da ich mit beiden Hunde im Hundeverein trainierte und ich, je mehr ich über Hunde las, darüber nachdachte die Ausbildung zur Hundetrainerin zu machen, begann ich im Frühjahr 2018 im Hundeverein als Trainerassitentin für Basisausbilung und Agility zu arbeiten und konnte so meine ersten Erfahrungen im praktischen Hundetraining aus Sicht eines Trainers machen. Zudem hospitierte ich in einer Hundeschule in meiner Nähe, um mehr über die Körpersprache von Hunden zu lernen.


Meine Ausbildung begann ich schließlich im Juli 2018 bei Ziemer & Falke und legte im Februar 2020 die Sachkundeprüfung nach §11 Tierschutzgesetz Abs. 1 Nr. 8f ab. Die Genehmigung vom Veterinäramt zur Eröffnung meiner Hundeschule folgte im März 2020


Durch die Erfahrungen, die ich mit meinen eigenen Hunden machen musste und durfte, liegt mir die Hilfe für Hunde mit angst- und stressbedingten Störungen besonders am Herzen.


Mein Leo und besonders meine kleine Jinx haben mir gezeigt, wie viel man mit gezieltem Training, Geduld und Einfühlungsvermögen verändern und wie sehr man dadurch die Lebensqualität des Hundes und des Menschen verbessern kann. Und vor allem wie wichtig es ist, individuell auf das Wesen des Hundes einzugehen.


Ich selbst habe bei einer Verhaltensberaterin von Ziemer & Falke Hilfe gesucht, da ich keinen Lösungsansatz für das Problem mit der Leinenaggression finden konnte und durfte die wertvolle Erfahrung machen wie hilfreich eine äußerst kompetente, sehr freundliche und verständnisvolle Begleitung auf dem Weg zur Problemlösung ist. Und wie wichtig es auch ist, dass die Dinge die angesprochen werden müssen, respektvoll aber unmissverständlich und deutlich gesagt werden. 


Beide Hunde bleiben mittlerweile ohne Probleme alleine und auch das Leinenaggressionsproblem von Leo ist nach einem langen Weg so weit, wie ich es für wichtig erachte, unter Kontrolle.


 

"Wahrscheinlich ist genau dies der Punkt,

der gewaltfreie Erziehung so schwierig umsetzbar macht -

es macht Mühe, es verlangt Kreativität, große Zuneigung, ständige

Selbstreflektion, Geduld, Zeit und Empathie."


Heike Hillebrand

Kundenstimmen

Wir machen nun schon den 4. Kurs bei Conny und sind sehr zufrieden. Sie kann die Hunde gut einschätzen und gibt jeder Person und jedem Hund den Raum, den man braucht. Wenn es für den Hund zu aufregend ist, kann man sich zurückziehen, ohne, dass man zu viel verpasst. Man kann sich auch immer mit Fragen an sie wenden und bekommt immer Hilfe. Wir fühlen uns dort sehr wohl und wenn es mal mit der Gruppe nicht gut funktioniert hat, gab es immer schnell eine Lösung.


Maryam


Kann diese Hundeschule für "Mensch und Fellnase" nur empfehlen! Die Trainingsgruppen sind klein, Conny hat jeden Hund gut im Blick, gibt tolle Tipps und der Spaß kommt beim Training auch nicht zu kurz. Lotte und ich ich fühlen uns rundum gut begleitet.


Elke



Wir haben bei Conny mit unserem Hund den Welpenkurs besucht. Da dies unser erster Hund ist, haben wir auf Tipps, Ratschläge und helfende Hinweise gehofft. Diese wurden zu 100% erfüllt. Wir können diese Hundeschule nur empfehlen. Sie geht auf Fragen in Details ein und man bekommt sehr gute Ratschläge, vor allem wenn man noch nie einen Hund hatte.


Hans-Gerhard



Canis Opus ist genau die richtige Hundeschule für uns! Unserer von Anfang an sehr ängstlichen und unsicheren Fellnase und mir als unerfahrenen Hundehalterin konnte nichts Besseres passieren. Conny ist sehr einfühlsam- Hunden und Menschen gegenüber- und geht auf jeden individuell und sehr geduldig ein. Sie achtet sehr darauf, die Hunde nicht zu überfordern, was für unsere Maus ganz besonders wichtig ist.


Tina



Tolle Hundeschule. Schritt für Schritt werden Übungen aufgebaut und ausgeweitet. Die Hintergründe der Übungen werden genau erläutert, so dass man versteht warum man wie und wann vorgehen soll. Hund und Halter werden nicht überfordert. Es ist kein Spielplatz für Hunde. Sehr empfehlenswert


S.H.



Sowohl Hundeschule/Erste Hilfe Kurs
mit Conny als auch Dogwalking mit Natalie uneingeschränkt empfehlenswert


Stephanie




"Freude an einem Hund haben Sie erst, wenn Sie nicht versuchen, aus ihm einen halben Menschen zu machen. Ziehen Sie statt dessen doch einmal die Möglichkeit in Betracht, selbst zu einem halben Hund zu werden."


(Edward Hoagland)

Meine Hunde- Glück auf acht Pfoten

Foto von Diana Jill für Dogs of Paderborn Februar 2017

Australian Shepard Leo

Bordercollie-Mix Jinx

 

"Hunde kommen in unser Leben, um zu bleiben. Sie gehen nicht fort, wenn es schwierig wird, und auch, wenn der erste Rausch verflogen ist, sehen sie uns noch immer mit genau diesem Ausdruck in den Augen an. Das tun sie bis zu ihrem letzten Atemzug.

Vielleicht, weil sie uns von Anfang an als das sehen, was wir wirklich sind: fehlerhafte,

unvollkommene Menschen. Menschen, die sie sich dennoch genau so ausgesucht haben.

Ein Hund entscheidet sich einmal für den Rest seines Lebens. Er fragt sich nicht, ob er wirklich mit uns alt werden möchte. Er tut es einfach. Seine Liebe, wenn wir sie erst verdient haben, ist absolut."


Picasso